Do
10.12
15
abgesagt - Dorota Maslowska
Wort

Liebling, ich habe die Katzen getötet


Deutsche Lesung Olaf Kühl, (Slawist, Übersetzer, Osteuropa-Experte

Moderation Agnieszka Kowaluk (Autorin und Übersetzerin)


Farah allein in New York – der neue Roman von Polens Starautorin


New York im Sommer. Zwei junge Frauen freunden sich an und sprechen über Yogalehrer, Figurprobleme und über Chicken Wings vom BBQueen-Grill, während sie in angesagten Kaffeebars überteuerte Getränke zu sich nehmen. Bis eine der beiden einen Freund findet und die andere alleine zurückbleibt … Joanne kuriert ihr gebrochenes Herz bevorzugt mit Whisky on the Rocks und süßen Muffins und malt sich mit Filzstift eine Strumpfhosennaht auf die Beine, um sexy auszusehen; Farah, genannt Fah, liebt Yogazeitschriften, Desinfektionsgel und Lebenshilfebücher. Kaum wollen die beiden Freundinnen endgültig den Männern abschwören, lernt Jo jemanden kennen. Über Eifersüchteleien (schließlich hat Jo nun a.) Sex und verbrennt b.) dabei auch noch Fett, während Farah sich jede Kalorie vom Mund absparen muss) geht die Freundschaft der beiden jungen Frauen in die Brüche. Fah flüchtet sich in Tagträume und erkundet nachts New York. Sie geht in abgeschmackte Karaoke-Bars und auf schräge Vernissagen, und bei der Suche nach neuen Bekanntschaften in den wenig mondänen Vierteln der Stadt begegnet sie Nerds, Künstlern und Hochstaplern – eine davon Go, die sich als Polin ausgibt, weil ost-europäische Nationalitäten in New York gerade hip sind. Humorvoll, tragikomisch und drastisch zugleich, mit einem scharfen Blick für die urbane Lebenswelt junger Frauen – Dorota Maslowska ist zurück!

»Dieser Roman ist eine Offenbarung! Ihr bestes Buch.« Patrycja Pustkowiak



Dorota Maslowska, 1983 in Wejherowo / Polen geboren, schrieb ihren ersten Roman Schneeweiß und Russenrot im Alter von 18 Jahren. Das Buch wurde in mehr als zehn Sprachen übersetzt, in Polen als literarische Sensation gefeiert und auch in Deutschland war der Roman ein großer Erfolg. Schneeweiß und Russenrot ist ein literarisches Porträt der Subkultur in einer modernen polnischen Stadt. Drei Jahre später folgte Die Reiherkönigin, für den sie 2005 die bedeutendste literarische Auszeichnung Polens, den Nike-Literaturpreis, bekam. Beide Romane wurden für‘s Theater adaptiert.







 

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